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Kursfahrten
Volles Programm in
Oldenburg
Direkt vor den Osterferien waren
die 28 Mädchen und Jungen des Biologiekurses des Realschulzweiges der
Johannes-Gigas-Schule fünf Tage lang unterwegs auf einer Entdeckungstour in den
Norden Deutschlands.
Untergebracht waren die Jugendlichen mit ihren beiden Lehrerinnen Frau Sieweke
und Frau Ernst in der Jugendherberge in Oldenburg, die sich durch „richtig gutes
Essen“ auszeichnete.
Früher war Oldenburg die ehemalige Residenz von Grafen, Herzögen und
Großherzögen, heute ist es eine Groß- und Universitätsstadt. Allerdings ist die
Innenstadt sehr übersichtlich und hat ein ganz
gemütliches Flair. So konnten die Mädchen und Jungen die Stadt in kleinen
Gruppen erkunden und auf eine Stadtrallye gehen.
Natürlich gehörte auch ein Besuch der Universität dazu. Hier gab es jede Menge
Informationen zu Forschung, Lehre und Studium, aber auch eine Führung durch die
Anzucht-Gewächshäuser des botanischen Gartens und Informationen zum
Gärtnerbetrieb und der Gärtnerausbildung.
Am meisten Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler im Hörgarten in Oldenburg
und im Universum in Bremen: Hier konnten sie vieles ausprobieren und selber
experimentieren.
In Bremen konnte die Gruppe auch die Ausstellung „Körperwelten“ besuchen, was
doch etwas Mut erforderte, aber auch faszinierend war.
Höhepunkt der Reise war ein Ausflug nach Bremerhaven. Hier standen das Deutsche
Auswandererhaus und das Klimahaus auf dem Programm. Die Reise auf dem 8.
Längengrad einmal um die Erde fanden viele Schülerinnen und Schüler interessant
und spannend.
Müde (wegen der „anstrengenden Nächte“) und durchaus zufrieden kamen alle am
Freitag wieder in Bad Pyrmont an.
(Christiane Sieweke)
Kursfahrt der Techniker nach
Essen
Vom 22. bis 26. März 2010 fuhr
der Technikkurs der 8. Klassen RS mit Herrn Weiland und Frau Bartels nach Essen.
Viele interessante Besichtigungen wurden unternommen.
Über den Besuch der
Veltins-Arena schreibt Mirko Hamann:
„Um ca. 10.30 Uhr sind wir mit der Straßenbahn bei der Veltins-Arena angekommen.
Am Haupteingang wurden wir von dem Mann abgeholt, der uns durch die Arena
führte. Zuerst gingen wir durch eine zechenartige Treppe in die Arena. Der
Leiter erzählte uns danach etwas über die Geschichte des FC Schalke und über die
Veltins-Arena. Gegen Ende der Führung gingen wir noch einmal in das Innere der
Arena. Um 12.30 Uhr fuhren wir dann weiter. Durch die Führung erfuhren wir, dass
die Veltins-Arena eine sehr moderne, multifunktionale und luxuriöse Arena ist.“
Über den Besuch des Bergbaumuseums berichtet Marcel Hasse:
„ Als wir ankamen, haben wir ein Foto gemacht und danach gingen wir rein und
schauten uns um. Am Ende ging es unter die Erde in einen nachgebauten
Kohleabbauschacht. Dort gingen wir von einem Arbeiter zum nächsten. Jeder
Mitarbeiter erklärte uns etwas über die Arbeit der Bergleute, z. B. findet die
Arbeit in einer Tiefe von 1800 Metern und bei 40 Grad statt. Ich fand es relativ
gut, weil man viel erfahren und gesehen hat.“
Timo Fritzsch schreibt über die Hafenrundfahrt und Besichtigung des Hochofens:
„ Zuerst haben wir die Hafenrundfahrt gemacht. Vom Schiff aus haben wir viele
tolle Sachen gesehen. Dann sind wir zum Hochofen gegangen. Dort habe ich auch
spannende Dinge erlebt. Danach konnten wir shoppen. Meine Freunde und ich waren
in einem riesigen Einkaufscenter. Am Ende haben wir aber nichts gekauft, weil
nichts Gutes dabei war.“ Seine Einschätzung dieses Tages: „ Ich fand beides
nicht so gut. Die Hafenrundfahrt hat viel zu lange gedauert und die
Hochofenführung war auch zu lang.“
Neben diesen
Besichtigungspunkten gab es als weitere Höhepunkte noch die Besuche des
Phänomenia Erfahrungsfeldes und eines Umspannwerks t.
Am frühen Freitagnachmittag
kamen alle Techniker wieder wohlbehalten in Lügde an und konnten in die
Osterferien starten.


Wenn Engel verreisen,...
Kursfahrt 8FS: 22.03.bis
25.03.2010
Endlich war es soweit: Unsere
Kursfahrt stand bevor. Alle Koffer waren gepackt und um 7.30h startete unser
Busfahrer Jan mit uns in Richtung Strasbourg. Wir hatten knapp 8 Stunden
Busfahrt vor uns. Dann war es geschafft.
Um 14.30h kamen wir im
Jugendgästehaus <Ciarus> an. Zur Einführung wurde uns vom 'maître' ein Film über
das Ciarus gezeigt. Anschließend gab es eine erste Stadterkundung, geführt von
unserer Lehrerin Frau Brunnert: Das Straßburger 'Münster', die berühmte große
Kathedrale, das alte Gerberviertel 'La petite France' und vieles mehr - Wir
waren begeistert.

Zurück im Ciarus wurden die
Zimmer bezogen und um 19h gab es 'le dîner'.
Vom ersten Tag an mussten wir
organisatorische Fragen an der Rezeption selbst klären. Von Mal zu Mal wurden
wir mutiger und cooler... Der Abend endete mit einer Disco und um 23h war
Bettruhe angesagt.
Dienstagmorgen gab es die
leckersten petits pains, croissants und baguettes, die wir jemals gegessen
haben. Anschließend zeigte uns eine engagierte Stadtführerin Straßburg mit all
seinen Sehenswürdigkeiten: dem Europaparlament, dem Storchenviertel in der
Orangerie, dem Gerberviertel mit seiner z.T. gruseligen Geschichte. Immer wieder
sprach sie auch französisch-und wir haben viel verstanden. Anschließend startete
unsere Stadtrallye, die Frau Brunnert ausgearbeitet hat.

Am Nachmittag ging es wieder mit
Jan 'on tour': Diesmal ins 'Musée du chocolat' nahe bei Strasbourg. Dort wurde
gezeigt, wie Schokolade produziert wird und bestimmte Figuren aus Schokolade
hergestellt werden. Die Schokolade war lecker, speziell - aber viel zu teuer.
Nach dem Abendessen gab es im
Ciarus eine Crêpes-Party und anschließend eine Karaoke-Veranstaltung: Wir haben
alle mitgemacht, manchmal ganz schön schräg:-) Bonne nuit!
Der Mittwoch ging wieder mit
einem leckeren Frühstück los, Jan schmiss den Bus an und wir fuhren gen Sélestat,
einer schönen mittelalterlichen Stadt. Anschließend ging’s weiter in die Vogesen
zur Haut-Koenigsbourg. Dort kraxelten wir bis hoch auf die Zinnen und hatten bei
schönstem Wetter einen irren Blick auf das ganze Elsass. Colmar war unser
nächstes Ziel. Immer wieder mussten wir in Kleingruppen Aufträge von Frau
Brunnert ausführen, z.B. Franzosen nach dem Weg fragen oder mittels Stadtplan
durch Colmar, eine große Stadt, führen. Shoppen durften wir auch...

Am Abend stand die nächste Disco
an. Inzwischen hatten wir viele andere Schulklassen aus Spanien, Italien,
England, der Schweiz und natürlich Frankreich kennen gelernt und waren abends
mit vielen verabredet. Oh là là!
Der Tag der Abfahrt wart
gekommen, die Koffer wurden gepackt. Unser letzter Tag in Strasbourg begann nach
dem Frühstück mit einer 'bâteau mouche-tour' auf der Ill, die durch Strasbourg
fließt. Anschließend gingen wir alle gemeinsam in ein tolles Restaurant am Ufer
der Ill: Wir saßen in der Sonne und aßen Quiches, Tartes flambées oder Salade
spéciale de Strasbourg. Magnifique!
Nun hieß es Abschied nehmen: Au
revoir les copains et copines du Ciarus. Au revoir Strasbourg.
C'était un séjour formidable,
super cool!
(Anna-Lena Schröder, Pia
Reitemeyer, Céline Betzemeier)
Wenn
Lügder Schüler auf polnische Ziegen treffen...

...ist wieder Schüleraustausch der
Lügder Johannes- Gigas-Schule mit der polnischen Kleinstadt Przemków.
Bereits zum dreizehnten Mal trafen sich Schüler und Lehrer der beiden Städte –
diesmal ging es in die Großstadt Posen, die mit ihren 600.000 Einwohnern doch so
einiges zu bieten hatte. Untergebracht in einer Jugendherberge und mit dem Luxus
eines von der polnischen Gruppe mitgebrachten Reisebusses ausgestattet, ging es
für die 20 deutschen Mädchen und Jungen mit ihren Lehrern Karl Lohre und Heike
Ufkes sowie den 20 polnischen Schülern und ihren Lehrern auf Entdeckungsreise
durch Posen und Umland. Das Programm, das sich Piotr Zbiegien, Elzbieta Righi
und Daria Sapian haben einfallen lassen, war vom Feinsten: Auf einem
Stadtrundgang bei strahlendem Sonnenschein erlebten die staunenden Schüler die
Besonderheiten der Stadt und erhielten Informationen, an die sie sich auch in
einiger Zeit noch erinnern werden. Auch die beiden Ziegen, die sich täglich um
12 Uhr unterhalb der Uhr des wunderschönen Rathauses zeigen, um genau zwölf Mal
mit ihren Hörnern zusammenzustoßen, wird so schnell niemand vergessen.
Weitere Stationen waren das Posener Palmenhaus, in dem Pflanzen und einige Tiere
der unterschiedlichen Klimazonen präsentiert werden. Diese bereits 1910
gegründete Anlage enthält Palmen und andere Pflanzen von beeindruckender Größe,
die von den Schülern in den verschiedenen Sprachen benannt werden sollten. Da
fielen den deutschen Gästen die Bezeichnungen in der Muttersprache am schwersten
– standen sie doch leider nicht auf den Schildern!
Ein weiteres Highlight war der Besuch des archäologischen Reservats in Biskupin,
in dem z.B. eine rekonstruierte Siedlung aus der frühen Eisenzeit zu
besichtigen. Imposante Gebäudezeilen unter Verwendung riesiger Holzmengen warf
so manche Frage auf, die von der deutschsprachigen Museumsführerin geduldig
beantwortet wurden.
Neben vielen kulturellen und historischen Exkursionen standen auch abendliche
Seminare sowie Freizeit mit Basketball, Spaziergängen und Shoppen auf dem
„Stundenplan“, wodurch sich die polnischen und deutschen Jugendlichen rasch
kennen lernten und gut verstanden. So verwunderte es auch niemanden, dass beim
Abschied am Posener Bahnhof wieder reichlich Tränen flossen – allerdings nur bei
den Mädchen. Kommentar eines polnischen Jungen zu einem deutschen Mädchen: „Wir
fühlen genauso wie die Mädchen, aber wir weinen nicht, wir sind ja Jungen!“


(Heike Ufkes)
Fahrt zu den „Körperwelten“
Am Donnerstag, den 29. Oktober
2009 fuhren die NW-Kurs 9 und 10 mit Frau Sieweke, Frau Ernst und als seelische
Unterstützung Herrn Weiland mit der Bahn nach Köln zu den „Körperwelten“.
Der Weg dorthin dauerte knapp vier Stunden, trotz eines verpassten Zuges in
Paderborn. Alle gingen erwartungsvoll in die Ausstellung, es gab auch keine
Enttäuschungen.
In der Ausstellung bekamen wir viele verschiedene Eindrücke zu sehen, wie z.B.
Föten, genaue Aufteilung der Muskeln, Körperorgane, Blutbahnen von Menschen wie
auch von Tieren und viele verschiedenen Körperfunktionen.
Viele waren sich nach der Ausstellung nicht sicher, ob es sich bei den
Darstellungen um echte Menschen oder um Puppen handelte, aber es wurde uns von
unseren Lehrern und den Mitarbeitern versichert, dass es sich dabei um echte
tote Menschen handelt.
Die Darstellung war beeindruckend, berührend und auch sehr interessant. Deshalb
hatten wir auf unserer Heimfahrt viel Gesprächsstoff.
Wenn noch weiteres Interesse besteht, kann man sich unter
www.koerperwelten.de informieren.

(Torben Dettlaff/Pia Buczek, Kl. 10a)
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