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Run for Help Lügder
Schüler engagieren sich im Hilfsprojekt „Run for Help“
„Das war ein phantastisches Bild, wie ihr von
allen Seiten auf den Lügder Marktplatz geströmt seid“, kommentierte der
Schulleiter der Herderschule Bad Pyrmont Hartwig Henke seinen ersten Eindruck
vom Aufmarsch der Lügder Mädchen und Jungen, die pünktlich kurz vor halb zehn
den Marktplatz bevölkerten. Zum ersten Mal beteiligten sich neben der kompletten
Johannes-Gigas-Schule auch alle drei Grundschulen der Stadt an dieser Aktion und
alle warteten auf den Startschuss durch den ehemaligen deutschen Botschafter in
Kenia Walter Lindner. Bevor die letzten zehn Sekunden lautstark herunter gezählt
wurden, wusste Lindner die Mädchen und Jungen durch eine kurze Ansprache zu
motivieren und letzte Zweifel am Sinn dieses Sponsorenlaufs auszuräumen: „Ihr
nehmt teil an einem der wichtigsten Projekte, die Kenia erlebt hat.“
Schulleiter der Lügder Schulen schickten die Kinder dann auf ihren Weg durch die Emmerwiesen nach Bad Pyrmont. Dort hieß es dann bei tropischen Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit – bezeichnenderweise kam die Wetterlage aus Afrika! - erst einmal kurz verschnaufen, bevor es dann auf den 1000 Meter Rundkurs ging.
Da waren die vier Kilometer von Lügde nach Pyrmont natürlich schon gutgeschrieben. Runde um Runde wurde gedreht, mal langsamer, mal schneller, der Obststand kurz nach dem Wendepunkt und die Wasserauffüllstation verlockten so manchen Läufer zu noch einer und noch einer Runde. Doch hier und da ging es auch ganz „chillig“ an: Die Lügder trafen ihre Pyrmonter Freunde oder saßen „einfach mal so“ für kurze Zeit auf dem Rasen.
Durch die perfekte Organisation von Karl-Heinz und
Sigrid Recklebe und ihrem umfangreichen Helferstab besonders der Herderschule
verlief der ganze Event mit immerhin 3000 Schülern und Schülerinnen mitten in
der Pyrmonter Innenstadt reibungslos und ausgesprochen harmonisch. (Heike Ufkes) |